© Österreichisches Bundesheer
AUFGABEN IM INLAND
Man bekommt im Allgemeinen wenig davon mit, aber gerade bei Großveranstaltungen haben Österreichs Luftstreitkräfte viel zu tun. Um die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher zu gewährleisten, wird der Luftraum über den Veranstaltungsorten für die Dauer der Events gesperrt (EURO 08, Weltwirtschaftsgipfel in Davos). Für diese und viele weitere Aufgaben stehen den Fliegerkräften verschiedenste Flugzeug- und Hubschraubertypen, aber auch ortsfeste und mobile Radaranlagen und Fliegerabwehrsysteme zur Verfügung.
Wahren der Lufthoheit
Um die Lufthoheit über Österreich zu wahren, ist es notwendig, unerlaubt eindringende Flugzeuge zu orten, zu identifizieren und gegebenenfalls abzudrängen oder zur Landung zu zwingen. Die Luftraumüberwachung vom Boden erfolgt durch das Radarsystem Goldhaube, einem Verbund von ortsfesten und mobilen Radarstationen. Diese können Flugobjekte genau orten, sowie deren Flughöhe, Richtung und Geschwindigkeit bereits weit außerhalb der Grenzen Österreichs feststellen. Den aktiven Teil der Luftraumüberwachung übernimmt in weiterer Folge das Überwachungsgeschwader mit dem Eurofighter und der Saab 105 OE. Komplettiert wird die Luftraumüberwachung im Bedarfsfall durch die bodengestützten Systeme der Fliegerabwehrtruppe. Sie schützen strategisch wichtige Räume, Objekte und Einrichtungen gegen Angriffe aus der Luft. Dazu werden Fliegerabwehrkanonen und Lenkwaffen eingesetzt.
Rettungs- und Assistenzeinsätze
Krisenmanagement durch Schutz und Hilfe gehört für die Streitkräfte, neben der militärischen Grundaufgabe, zum Alltag. In Katastrophenfällen oder bei Unfällen, wo die Helferorganisationen am Boden alleine nicht mehr ausreichen, unterstützen die Piloten des Bundesheeres. So werden die Flieger immer wieder bei Hochwasserereignissen, Lawinenunglücken oder bei schwer erreichbaren Waldbränden zur Assistenzleistung und Katastrophenhilfe eingesetzt.





















